(Bild: screenshot Observation.org 04.10.2026)
Arten entdecken, Natur sichtbar machen und gemeinsam ein Zeichen für die biologische Vielfalt setzen: Im Rahmen der Aktionswoche Artenvielfalt vom 05. bis 11. Oktober 2026 laden die Städte Düsseldorf und Duisburg alle Bürgerinnen und Bürger zu einem gemeinsamen BioBlitz ein.
Ziel ist es, auf dem jeweiligen Stadtgebiet innerhalb der Aktionswoche möglichst viele Tier-, Pflanzen- und Pilzarten auf der Plattform observation.org zu dokumentieren. Ob im Park, im Garten, am Gewässer oder auf dem Balkon – jede Beobachtung zählt. Mit Deiner Teilnahme trägst Du dazu bei, wertvolle Daten über die Artenvielfalt in Düsseldorf zu sammeln und das Bewusstsein für den Schutz unserer Natur zu stärken. Mach mit, geh auf Entdeckungstour und hilf dabei, die faszinierende Vielfalt des Lebens in Düsseldorf sichtbar zu machen!
Auf der Datenbank Observation.org werden weltweit Naturbeobachtungen gespeichert und die Daten stehen dann der Forschung, den Städten und Gemeinden und der Öffentlichkeit für Auswertungen und Forschungsprojekte kostenfrei zur Verfügung.
Wer mit uns schon die Schulung für Observation.org mitgemacht hat, kann ja gleich loslegen!
Und wer Observation.org noch nicht kennt, so geht es:
Auf Observation.org (Link hier) ein Nutzerkonto anlegen, Observation.org-App auf dem Smartphone installieren und loslegen.
Fotos können unterwegs gemacht und später hochgeladen werden, oder man lässt die Pflanze oder Tier vor Ort über die App bestimmen und lädt die zur Bestimmung benutzten Fotos direkt hoch.
Für Anfänger ist die Bestimmung direkt vor Ort erstmal hilfeich, denn wenn die Bestimmung nicht genau genug ist, kann nochmal ein Detail wie Blüte oder Blattform oder die Unterseite einer Schnecke fotografiert werden. Dabei zählt alles, nicht nur seltene Arten, sondern auch die häufig vorkommenden müssen dokumentiert werden um ein vollständiges Bild zu ergeben.
Bei den Pflanzen sollte allerdings nur aufgenommen werden, was natürlich wächst, also keine gezielt im Garten gepflanzte Arten, es sei denn, sie breiten sich als Neophyten in der Natur aus. Die Bestimmung wird aber auch automatisch in der App plausibilisiert, so dass künstlich gepflanzte Blumen, die am Standort nicht natürlich vorkommen, automatisch aussortiert und nicht gespeichert werden. Darüberhinaus ist auch noch eine Expertenvalidierung Teil des Qualitätssicherungsssystems.
Zum Verhaltenskodex (https://observation.org/pages/code-of-conduct/) gehört selbstverständlich auch Betretungsgebote einzuhalten und Tiere nicht zu stören.
Frühere Meldungen zum Thema Bioblitz und Observation.org findest Du in der Marginale.