Die Mündung - der am ehesten naturnahe Bereich des Schwarzbachs
(Foto: Klaus Kurtz)
„`Gewässerschau´ heißt die Besichtigung und Begehung eines Gewässers, der Uferbereiche und des für die ökologische Funktion notwendigen Umfeldes durch Fachleute der zuständigen Ämter der Stadt Düsseldorf und interessierter Bürgerinnen und Bürger. Amtliche Gewässerschauen sollen Missstände aufdecken und deren Beseitigung zeitnah einleiten, wie beispielsweise die illegale Lagerung von wasser- und naturgefährdenden Stoffen. Auch die ordnungsgemäße Unterhaltung und Pflege des Gewässers wird im Rahmen einer Gewässerschau überwacht.“ (Zitat von der Webseite der Stadt)
Der Eindruck vom ersten Teil der Besichtigung (vom Autobahnkreuz Düsseldorf-Nord = Eintritt ins Düsseldorfer Stadtgebiet bis zur Zeppenheimer Straße) ist in der nebenstehenden Meldung nachzulesen.
Der Eindruck vom zweiten Teil der Besichtigung (Edmund-Bertrams-Straße bis zur Mündung in den Rhein): Der Bachlauf ist streckenweise sehr verbaut, vielfach ohne Genehmigung. Die Behörde legt sich ungerne ordnungsrechtlich mit den Bürger*innen an, setzt - so heißt es - auf Argumentation und Überzeugung! Die Gewässerunterhaltung ist dadurch nicht einfach, man kommt nur schwer an notwendigerweise zu bearbeitende Abschnitte heran. Renaturierungen sind bisher nur in kleinen Teilabschnitten erfolgt, z.B. durch Abbau von Querbarrieren, aber dadurch gibt es wieder 10 verschiedene Fischarten. Im Bachlauf im Schlosspark Kalkum existiert die erste, vor 30 Jahren schon in Düsseldorf gebaute Fischtreppe! Die Wasserqualität lässt zu wünschen übrig. Naturverbesserende Maßnahmen für den Schwarzbach haben wegen der schwierigen Umstände in dem begangenen Abschnitt keine Priorität, es werden eher leichter umsetzbare Bachabschnitte an anderen Gewässern in Düsseldorf vorgenommen. Der Mündungsbereich liegt bei Wittlar in der Aue vor dem Rheindeich, der Bachlauf in der Aue wird als naturnah eingeschätzt, Maßnahmen werden hier nicht für erforderlich gehalten.