BUND-Kreisgruppe Düsseldorf
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Vom Wissen zum Handeln – Biodiversität in der Stadt

21. Juni 2025 | Natur in der Stadt, Naturschutz

Interessantes über die Entwicklung der Biodiversität in Düsseldorf erfahren und selbst aktiv werden...dies war das Ziel der Veranstaltung im Rahmen der Bürgeruniversitätsreihe am 17. Juni...

Schmetterling auf Lavendel Biodiversität  (Foto: Pixabay)

Wie gelingt der Schritt vom Wissen zum Handeln? Diese Frage steht im Mittelpunkt der Bürgeruniversitätsreihe „Vom Wissen zum Handeln: Nachhaltigkeit in Düsseldorf gestalten“.

Im Rahmen dieser Reihe fand am 17. Juni eine Veranstaltung zum Thema: "Vom Wissen zum Handeln – Biodiversität in der Stadt" statt. Diese wurde vom Heine-Center for Sustainable Development und der Geschäftsstelle Nachhaltigkeit der Stadt Düsseldorf ausgerichtet. 

Prof. Dr. Rüdiger Hahn, Inhaber des Henkel-Stiftungslehrstuhls für Sustainability Management an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität
In der Einführung erläuterte Herr Prof. Dr. Rüdiger Hahn die globalen Verluste der Biodiversität und die daraus resultierenden Herausforderungen (Biodiversitätsdichte im Regenwald versus menschlicher Raum). Mit den Verlusten geht einher, dass viel Potential an natürlichen Resourcen und Strategien des Handelns im natürlichen Raum verloren geht, u.a. z.B. um Medikamente zu entwickeln.

Prof. Dr. Petra Bauer, Leiterin des Instituts für Botanik an der HHU
Frau Prof. Dr. Petra Bauer berichtete in ihrem Impulsvortrag über eine Untersuchung der Pflanzenart "Arabidopsis thaliana", die ein Überlebenskünstler im städtischen Raum und Umgebung ist. Es lassen sich mindestens 3 genetische Varianten erkennen, die unterschiedlich auf Umgebungsstress reagieren, um mit den Herausforderungen der Klimakrise fertig zu werden. Dies gilt es weiter zu untersuchen und die Erkenntnisse auch genetisch für andere Pflanzen nutzbar zu machen. Die "hhu" (Heinrich Heine Universität Düsseldorf) ruft die Bürger der Stadt dabei dazu auf, sie mit dem PUKI-Bürgerwissenschaftsprojekt zu unterstützen (siehe Flyer und  www.puki.hhu.de ).

Tobias Krause, Dipl. Geologe und Biodiversitätsbeauftragter der Stadt Düsseldorf
Tobias Krause berichtete in seinem Vortrag detailiert über die Entwicklung der Biodiversität im städtischen Raum und Umgebung, die jahrzehntlichen Schwankungen und die leichten Erholungstendenzen in Düsseldorf. Die Umsetzung der Blühwiesenstrategie, die Anlage eines Wildbienengartens am Ökotop Heerdt und die Renaturierung des Altrheins in der Urdenbacher Kämpe sind Beispiele für erfolgreiche Strategien (https://www.duesseldorf.de/stadtgruen/biodiversitaet/biodiversitaetskonzept-fuer-duesseldorf)

Arbeitsgruppen
Mit regem Interesse wurden anschließend zwei Arbeitsgruppen gebildet und mit Hilfe eines Fragebogens die persönlichen und die gesellschaftichen Herausforderungen benannt und was wir dafür tun können. Die Herausforderungen wurden auf zwei Achsen - geringer/großer Aufwand und kleine/große Wirkung - eingeordnet und Handlungsfelder auf drei Tafeln benannt.
Die anschließende Diskussion war vielschichtig, viele Beiträge drehten sich um Baumverluste und die Wiederbepflanzung sowie den Widerspruch, dass "Magerwiesen" (wenig Schatten durch Bäume, z.B. auch Industriebrachen) der Biodiversität zuträglich sind.

Abschließend wurde noch auf den Zukunftspreis Düsseldorf zum Handlungsfeld Biodiversität "Ausgezeichnet Nachhaltig" hingewiesen, die Bewerbungsfrist lief bis 30.06.2025.

Düsseldorf ist auch Mitglied im Verein "Kommunen für biologische Vielfallt" in dem es einen regen Austausch gibt (https://kommbio.de/das-buendnis/)

Arbeitsgruppenergebnisse

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