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Schüler:innen der Freiherr-vom-Stein-Realschule pflanzen einen Miniwald

09. März 2026 | Bäume, Nachhaltigkeit, Natur in der Stadt

Auf dem Gelände der Freiherr-vom-Stein-Realschule entsteht ein grünes Klassenzimmer, ein Bildungsprojekt mit Vorbildcharakter ...

Jugendliche mit Lehrer Schüler:innen an der Freiherr-vom-Stein-Realschule bei einer Bodenanalyse  (Foto: Landeshauptstadt Düsseldorf)

Am Mittwoch, den 25. Februar 2026, ist es so weit: Schülerinnen und Schüler der fünften bis achten Klasse der Freiherr-vom-Stein-Realschule pflanzen 360 junge Bäume und Stauden auf dem Schulgelände. "Ich freue mich riesig darauf, meinen eigenen Baum zu pflanzen!", beschreibt eine Schülerin die Vorfreude auf den Pflanztag.

Das Projekt verbindet Klimaanpassung mit Bildung: Der Miniwald wird zum Reallabor, in dem Beobachtung, Dokumentation und Forschung langfristig möglich sind. Er kann künftig auch als Unterrichtsort im Freien – als Grünes Klassenzimmer – genutzt werden. Gleichzeitig sorgt der kleine Wald für mehr Kühlung, mehr Wasserrückhalt und mehr Biodiversität auf dem Schulgelände. 

Schülerinnen und Schüler haben sich vorher durch Bodenanalysen und Bestimmung der heimischen Flora im Grafenberger Wald intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt und ihre Ideen in die Planung und das Pflanzschema eingebracht.

Für die Schule ist das Projekt ein bedeutender Schritt näher an die Natur. Für die Schülerinnen und Schüler ist es eine Erfahrung, die bleibt. Wer einen Baum pflanzt, beobachtet sein Wachstum mit anderen Augen.

Die Freiherr-vom-Stein-Realschule ist im Düsseldorfer Netzwerk Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) aktiv. Das Netzwerk begleitet Schulen dabei, Nachhaltigkeit dauerhaft im Unterricht und im Schulalltag zu verankern. Es unterstützt mit fachlichen Impulsen, Kooperationen und Beratung bei der Umsetzung konkreter Vorhaben.

Von der Stadt wird die Arbeit eng begleitet. Stefan Ferber, Leiter des Amtes für Umwelt- und Verbraucherschutz, sagt: "Das Projekt zeigt beispielhaft, wie Schulen Bildung für nachhaltige Entwicklung nicht nur lehren, sondern auch leben können. Und gleichzeitig liefert das Projekt einen Beitrag zur immer wichtiger werdenden Klimaanpassung."

Hintergrundinformationen:
Unter den 360 Pflanzen für den 100 Quadratmeter großen Miniwald sind groß wachsende Bäume wie Spitzahorn, Traubeneiche und Esche, kleinere wie Feldahorn und Hainbuche, Sträucher und Kletterpflanzen wie Liguster, Heckenkirsche und Efeu sowie Stauden und Kräuter wie Waldveilchen, Waldmeister und Bärlauch. Im Durchschnitt werden drei bis vier Pflanzen pro Quadratmeter gesetzt. Sie sind bei der Pflanzung bis zu 50 Zentimeter hoch.

Die ganze Pressemitteilung der Stadt findet ihr → hier.

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