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Neue Biomasseanlage am Hauptbetriebshof spart bis zu 1.000 Tonnen CO₂

11. November 2025 | Energiewende, Klimaschutz, Nachhaltigkeit, Ressourcen & Technik, Wärmewende

Am Hauptbetriebshof des Garten-, Friedhofs- und Forstamtes wurde im Oktober endlich die bisherige Biomasseanlage durch eine neue, noch umweltfreundlichere Anlage ersetzt und in Betrieb genommen ...

Person vor offenem Ofen Neue Biomasseanlage am Hauptbetriebshof des Gartenamtes  (Foto: Landeshauptstadt Düsseldorf, Uwe Schaffmeister)

Wie kam es zu der neuen Biomasseanlage
Die alte, 2004 installierte Biomasseanlage war seit 2020 defekt und konnte mangels Ersatzteilen nicht mehr repariert werden. D.h. seit 2020 musste der Energiebedarf von 459 Megawatt/Jahr für die Beheizung des Betriebsgeländes (20.500 Quadratmeter mit sechzehn Gebäuden – darunter Verwaltungs-, Sozial- und Technikgebäude sowie Werkstätten, Garagen und Gewächshäuser) mit konventioneller Erdgasheizung gedeckt werden. 

Demgegenüber können nun mit modernster Verbrennungstechnologie wieder bis zu 1.000 Tonnen Kohlenstoffdioxid (CO₂) pro Jahr eingespart werden. Ausserdem erfüllt die Anlage bereits die verschärften Grenzwerte der 44. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchV) für Kohlenmonoxid und Feinstaub.

Funktion und Betrieb der Biomasseanlage
Eine Biomasseanlage verbrennt biologisch abbaubare Produkte, erzeugt dabei Dampf, der über eine Turbine Wechselstrom erzeugt. Als Brennstoff dienen der Anlage am Hauptbetriebshof ausschließlich Gehölz, Grünschnitt und naturbelassene Resthölzer aus dem Stadtgebiet. Sie deckt damit an rund 300 Tagen im Jahr die Beheizung unseres grünen Herzens der Stadt.

Kosten
Rund 1,5 Millionen Euro wurden in die neue Anlage investiert, davon rund 290.000 Euro aus Fördermitteln - eine notwendige Investition in Richtung Klimaneutralität 2035 und nachhaltiger Wärmeversorgung. 

Aufgaben des Hauptbetriebshofes
Im Hauptbetriebshof des Garten-, Friedhofs- und Forstamtes werden jährlich rund 400.000 Pflanzen herangezogen und in dessen Werkstätten werden Park- und Spielplatzmobiliar gewartet und repariert.

Quelle: Pressemitteilung der Stadt.

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