BUND-Kreisgruppe Düsseldorf
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Geld und Nerven sparen – Umstieg aufs Fahrrad jetzt beim STADTRADELN testen

27. April 2026 | Mit uns aktiv, Mobilitätswende, Mobilität

Es gibt aktuell viele Gründe, lieber mit dem Fahrrad unterwegs zu sein. In diesem Beitrag lassen wir die bekannten positiven Wirkungen für Gesundheit und Umwelt mal außen vor, sondern sprechen von Nerven und Geld …

Neu in 2026: Fahrradstraße Limburgerstraße Düsseldorf  (Foto: Jan Fischer)

Sei schlau, steh nicht im Stau!

Nach einer Meldung der Rheinischen Post benötigte ein Autofahrer bei der Sperrung des Rheinufertunnels wegen Sanierungsarbeiten 90 Minuten von Neuss bis Düsseldorf. Mit dem Fahrrad dauert die 10 Kilometer lange Strecke von Neuss Markt bis Düsseldorf Rathaus laut Abfrage in Google Maps gut 30 Minuten (45 Minuten einzuplanen, ist realistisch). Da die Neusser und Düsseldorfer noch mit vielen Sperrungen rechnen müssen, insbesondere auch im Rahmen der Brückensanierungen, lohnt es sich also, die Alternative Fahrrad zu erproben.

Tipp: Mit dem Fahrrad nicht die vom Autofahren her bekannte Route fahren, wenn dort kein Radweg vorhanden ist, der zügiges Vorbeifahren am Stau erlaubt. Lieber eine Nebenstrecke auswählen. Dabei ist der Düsseldorfer Fahrradnetzplan hilfreich, der digital auf Düsseldorf Maps verfügbar ist. Unter der Rubrik „Radwege und mehr“ finden Radfahrende das gesamte Radwegenetz der Stadt, das in verschiedene Routentypen unterteilt ist. Zudem ist die neue Knotenpunktwegweisung hier integriert, um eine noch flexiblere Routenplanung zu ermöglichen.

Gute Nachrichten fürs Radfahren – neue Fahrradstraße und sanierte Teilstücke auf der Radleitroute 1

Radfahrende in Düsseldorf können sich aktuell über eine schöne neue Fahrradstraße freuen. Auf der Gutenbergstraße und der Limburgstraße gilt nun Vorrang für Radfahrer, die sich bisher einen Schotterweg mit den Fußgängern teilen mussten. Eine wesentliche Verbesserung! Endlich gehen auch die Arbeiten an der Radleitroute 1 im Norden voran. Die gerade sanierten Stücke auf der Kaiserswerther Straße sind komfortabel zu befahren.

Fahr Rad, spar Geld und Nerven! 

Einen günstigen Parkplatz zu finden, ist in Düsseldorf schwer mit dem Auto. Entweder man verbraucht Zeit und Nerven im Parksuchverkehr oder man bezahlt hohe Parkgebühren oder ... ein teures Knöllchen. In Düsseldorf erhielten laut Pressemeldung der Stadt vom 17.02.2026 550.307 Falschparker im Jahr 2025 ein „Knöllchen“ vom Ordnungsamt. Mit dem Fahrrad unterwegs parkst Du kostenlos und findest in Windeseile eine legale Abstellmöglichkeit - viel Zeit, Geld und Nerven gespart! 330.892 Autofahrer erhielten Post, weil sie im Düsseldorfer Stadtgebiet zu schnell gefahren sind. Die Stadt nennt Ihre Gesamteinnahmen - so viel hätten Autofahrer sparen können: 17,6 Millionen Euro im Bereich der Geschwindigkeits- und Rotlichtüberwachung und 16,0 Millionen Euro im Bereich des ruhenden Verkehrs. Von einem Radfahrer, der solche Post erhalten hat, haben wir übrigens noch nicht gehört ...

Mach Dich unabhängig von den Preisschwankungen fossiler Brennstoffe!

Die Spritpreise steigen seit dem Beginn des Irankrieges ins Unermessliche. Dies trifft die Fahrer von Autos mit Verbrennermotor, nicht aber die Radfahrer. Da kommt die Antriebsenergie entweder aus eigener Kraft, oder aus der Stromsteckdose. Noch ein guter Grund, jetzt aufs Fahrrad umzusteigen! 

Das Fahrrad lässt sich übrigens in vielen Fällen gut mit dem Pendeln per Zug kombinieren. Von zu Hause mit dem Fahrrad zum nächsten Bahnhof fahren, Fahrrad dort abstellen und mit dem Deutschlandticket einen Monat lang für 63 € nach Düsseldorf und bis zur Arbeitsstelle und zurück fahren.

Jetzt testen, beim STADTRADELN ANMELDEN, gerne in unserem Team Bike4BUND!

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