Auf dem Mittelstreifen in der Hildener Straße blühen Tulpen und Wildstauden – und die alten Straßenbäume haben bessere Bedingungen: Die Stadt hat den Standort in den vergangenen Monaten zum Schutz der bereits 74 Jahre alten Bäume umgebaut.
(Foto: Landeshauptstadt Düsseldorf/Gartenamt)
Die Stadt hat die Baumstandorte in diesem Jahr saniert, „ein spezielles Baumsubstrat“ eingebracht, „gedüngt und Belüftungsrohre für die Baumwurzeln verbaut. Für mehr biologische Vielfalt und ein attraktives Stadtbild ist die Fläche mit Wildstauden und Blumenzwiebeln bepflanzt worden. Unter den blühenden Pflanzen sind unter anderem Kuckucks-Lichtnelken, Margeriten und Tulpen.“ Damit das Parken nicht mehr möglich ist, verhindern große Steine das Auffahren.
Die 74 Jahre alten Linden haben nun bessere Standortbedingungen, gleichzeitig sorgt die Stadt mit einem zusätzlichen blühenden Ort für ein attraktives Stadtbild und mehr biologische Vielfalt mitten im urbanen Raum. Das Bild zeigt den Zustand der Fläche Ende April.
„265.000 Euro hat die Stadt für diese Maßnahme investiert – aus Mitteln des Düsseldorfer Stadtbaumkonzepts, der Klimaanpassung sowie der zuständigen Bezirksvertretung 9, die den Anstoß zur Maßnahme gegeben hat.“ Gut angelegtes Geld aus Sicht des BUND.
Das Sanierungsprojekt umfasst insgesamt 24 Bäume. Nach den Arbeiten an der ersten Teilfläche, die zwischen Urdenbacher Allee und Paulistraße liegt, plant die Stadt einen zweiten Bauabschnitt zwischen Paulistraße und Heubesstraße (erstellt unter Verwendung des Pressedienstes der Landeshauptstadt vom 25.04.2024).