Kamineiche im Wald
(Foto: Kilian Schönberger)
„Mit großformatigen, teilweise erstmals zu sehenden Bildern und Filmsequenzen zeigt der Gasometer, dass Wälder mehr als nur eine Ansammlung von Bäumen sind. Dafür widmet sich die Ausstellung den einzigartigen Tier- und Pflanzenwelten, zu deren Pracht an Geschöpfen, neben Wolf, Faultier, Eule, Braunbär oder einem zweieinhalb Meter langen Gliederfüßers aus dem Karbonzeitalter, auch das einzigartige Originalskelett des vor rund 7000 Jahren ausgestorbenen Riesenhirschs gehört.
Oftmals im Verborgenen, findet sich eine ganz eigene Wunderwelt von Kleinstorganismen wie etwa das niedliche Bärtierchen, Armeisen oder farbenprächtige Schleimpilze …“, so heißt es in der Ankündigung des Gasometers. Insgesamt sind die großformatigen, brillanten und gestochen scharfen Fotos von Pflanzen und Tieren ein außergewöhnlicher optischer Genuss und machen auf ganz eigene Weise die Vielfalt und Schönheit der Natur noch einmal neu sichtbar.
Die Ausstellung gewährt einen emotionalen und mitreissenden Blick auf die Wälder unserer Erde, die durch Klimawandel, Abholzung für Landwirtschaft, Viehzucht, Bergbau sowie Infrastruktur immer mehr bedroht sind. Dabei wird deutlich, dass Wälder atmende Archive der Erdgeschichte, komplexe Lebensgemeinschaften und zugleich stille Zeugen einer Krise sind, die sich immer weiter zuspitzt.
In unterschiedlichen Ausstellungsteilen werden Waldgebiete von Brasilien über den Kongo bis nach Europa den Besucher*innen vorgestellt mit ihrer einzigartigen Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt, deren Habitate im Wald immer kleiner werden, aber auch mit ihren indigenen Völkern.
Aus unserer Sicht unbedingt sehenswert!