BUND-Kreisgruppe Düsseldorf
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Die grüne Nachhaltigkeitsralley in Düsseldorf-Süd

16. Juni 2025 | Nachhaltigkeit, Suffizienz

In Gerresheim-Süd, dem Arbeiterviertel der ehemaligen Gerresheimer Glashütte wird Nachhaltigkeit und soziales Miteinander schon lange gepflegt ...

Frau mit Gruppe bei dem Gang durch den Schrebergarten Auf der Nachhaltigkeitsralley in Düsseldorf-Süd  (Birgit Höfer)

Natürlich geht es bei dieser Nachhaltigkeits-Ralley der Stadt Düsseldorf wieder um ein praktisches Verständnis der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (Social Developments Goals SDG). Für alle, die tiefer einsteigen wollen, wie die Stadt und private Initiativen zu den Zielen in Düsseldorf aktiv werden, und was jeder Einzelne tun kann: Internetseite der Stadt zu den 17 Zielen.

Bei der Gerresheimer Ralley ist ein Schwerpunkt nachhaltige Stadtentwicklung. Die Ralley startet auf dem Gelände der Evangelischen Kirchengemeinde an der Haltestelle Hardenbergstraße mit renaturiertem Pillebach und dem sozial engagierten Café Mittendrin (SDG 1 - Keine Armut). Sie endet am Wohnquartier "Am Quellenbusch", wo drei Mehrgenerationen -Wohnprojekte realisiert sind (SDG 11 - Weniger Ungleichheiten)

Der Streckenverlauf führt die BUND-Gruppe auf Erkundungstour bald aus dem bebauten Bereich heraus über die waldigen Höhen mit herrlichem Blick auf das Gelände der Glashütte. Schon deshalb können wir die Tour empfehlen!

Im Naturfreundehaus, wo auch die neuere Initiative Gerresheim Nachhaltig beheimatet ist, findet man Umweltbildung, sozialpolitische Veranstaltung und praktisch gelebten Natur- und Klimaschutz (SDG 15 - Leben an Land/Landökosysteme schützen, SDG 13 - Maßnahmen zum Klimaschutz). Traditionelle Schrebergärten treffen auf ein Urban Gardening Projekt (SDG 2 - Kein Hunger) der Kinder- und Jugendfreizeitstätte Heyebad.

Auf einer Nachhaltigkeitsralley darf natürlich eine Stromtanke nicht fehlen (SDG 7 - Bezahlbare und saubere Energie), und auch nicht der offene Bücherschrank (SDG 12 - Nachhaltiger Konsum und Produktion). Auch die Stationen Schureparatur und Second-Hand-Laden (SDG 16 - Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum) passen zum landläufig bekannten Nachhaltigkeitsbegriff.

Nicht alle hätten vielleicht erwartet, dass auch der Welcome Point für Flüchtlinge Bezug zu einem wichtigen Nachhaltigkeitsziel der Vereinten Nationen hat (SDG 16 - Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen). Eigentlich logisch - ohne Frieden und soziale Gerechtigkeit kein gutes Leben für alle Menschen.

Schwachpunkte - wie bei den Ralleys Hauptbahnhof und Altstadt:

  • Die Darstellung der Ralley auf der Internetseite der Stadt erfordert vielfaches Hin- und Herwechseln zwischen der Karte mit den Stationen und den mehrstufigen Erläuterungen. Die Anwendung ist so mächtig, dass es für einige unserer Handys zu viel war.
  • Vor Ort gibt es keine Hinweistafeln, Wegweiser oder QR-Codes zu der Tour.
  • Die Tipps zum Aktivwerden sind sehr selektiv, eine Verlinkung auf vorhandene relevante Informationsseiten der Stadt nur teilweise vorhanden, z. B. zu den Trinkwasserbrunnen (SDG 6 - Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen) und Bolzplätzen (SDG 3 Gesundheit und Wohlergehen)

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