ADFC-Fahrradklimatest
(Bild: ADFC)
Denn wer regelmäßig mit dem Fahrrad unterwegs ist, weiß am besten, was vor Ort gut funktioniert und wo es noch Verbesserungsbedarf gibt. Deine Erfahrungen aus dem Alltag liefern wertvolle Hinweise für Verkehrsplaner:innen sowie für politische Verantwortliche. Die Ergebnisse zeigen, wo der Radverkehr bereits stark ist und wo noch nachgebessert werden muss (Zitat von der ADFC-Webseite).“
Zugang zum Test unter https://fkt.adfc.de
Der BUND Düsseldorf ruft seine Mitglieder und weitere Interessierte auf, sich am Test zu beteiligen. Je mehr Menschen dies tun, desto aussagekräftiger sind die Ergebnisse! Und der politische Druck für einen Ausbau der Fahrradinfrastruktur wird größer, wenn öffentlich klar wird, wie vielen Menschen dieses Thema wichtig ist und wie sie die aktuelle Situation vor Ort einschätzen. Spannend wird sein, wie Düsseldorf in diesem Jahr abschneidet. Sobald die Ergebnisse vorliegen, werden wir berichten.
"Praktischer Hinweis: Vorbereitung auf die Freitext-Frage am Schluss
Die Befragung kann nicht zwischengespeichert werden. Am Ende kommt die Möglichkeit, frei formuliert Anmerkungen zum Radverkehr machen. Dies kann genutzt werden, um zu loben, aber auch um konkrete Gefahrenstellen zu benennen und Verbesserungsvorschläge für die Radwege in Düsseldorf zu machen.
Also überlegt im Vorfeld, was Ihr an dieser Stelle einbringen könnt. Mögliche Themen sind z. B.:
- Radwege, die abrupt enden,
- Kreuzungsquerung für Radfahrende nur in 2 Zügen, und dann evt. erschwert durch zu kleine Verkehrsinseln,
- Radstreifen zu nah an parkenden Autos,
- fehlende Wegweiser,
- Konflikte mit Fußgängern in Kreuzungsbereichen geht, z. B. zu kleine Wartebereiche für Fußgänger
- Halten auf dem Radweg, vielleicht hilft eine Lieferzone
- und was Euch sonst noch aufgefallen ist.
Und Vorschläge für kostengünstige Maßnahmen zugunsten des Radverkehrs:
- Tempo 30 auf einer Straße, um Gefährdungen für Radfahrende zu reduzieren (preisgünstiger als Radwegebau)
- Straße zur Fahrradstraße machen (auch preisgünstiger als Radwegebau)"