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BUND-Kreisgruppe Düsseldorf

Wahnsinn Plastiktüte

76 Plastiktüten pro Kopf verbrauchten die Deutschen im Jahr 2016 (Foto: privat / BUND Düsseldorf)

Über sechs Milliarden Plastiktüten werden jährlich in Deutschland verbraucht – und landen danach meistens sofort im Müll. Dies entspricht 76 Tüten pro Kopf oder 11.700 Tüten in jeder Minute. (Stand: 2016)

Ob Plastik- oder Papiertüte, Einwegüte bleibt Einwegtüte. In ihrer ökologischen Bewertung unterscheiden sich sich kaum: Fossiler Ressourcenverbrauch und energieintensive Herstellung schaden der Umwelt und dem Klima. Die wenigsten Plastiktüten werden recycelt. Der Großteil landet in der Müllverbrennung, etliche werden aber auch achtlos weggeworfen.

Bewusst einkaufen

Deshalb „Augen auf beim Einkauf“. Der ökologisch vorteilhafteste Einkaufshelfer ist der mitgebrachte Rucksack oder Korb. Danach folgt die Mehrwegtasche. Aber auch dabei gibt es Unterschiede. Baumwolltaschen sind nur dann empfehlenswert, wenn sie aus Öko-Produktion stammen. Bei der konventionell erzeugten Baumwolle sorgen der hohe Pestizideinsatz und Wasserverbrauch für eine negative Umweltbilanz.

Nach allen Ökobilanzen ist die Mehrwegtasche aus Recycling-Kunststoff die umweltfreundlichste Alternative. Unsere umweltfreundliche BUND-Mehrwegtasche besteht zu 100% aus recycelten PET-Flaschen. Sie ist besonders haltbar und ökologisch. Mit jedem Einsatz hilft sie, wertvolle Ressourcen und die Umwelt zu schonen. Damit können Sie weit mehr als 76 Plastiktüten ersetzen.

Was Sie sonst noch tun können

Neben 76 Plastiktüten verbraucht jeder von uns im Schnitt zusätzlich 39 dünne Plastiktüten für Obst, Gemüse oder Aufschnitt. 3,1 Milliarden der so genannten Hemdchenbeutel kommen so zusammen. Die meisten davon sind schlichtweg überflüssig. Dazu wird Obst und Gemüse häufig noch extra in Plastik verpackt. Ein Irrsinn, der selbst vor Bananen nicht Halt macht!

Deshalb: Versuchen Sie, abfallarm einzukaufen. Kaufen Sie wenn möglich unverpacktes Obst und Gemüse, zum Beispiel auf dem Markt, beim Gemüsehändler oder im Bioladen. Fortschrittliche Supermärkte füllen unter Beachtung der Hygienevorschriften ihre Waren von der Frischetheke direkt in mitgebrachte Behälter – fragen Sie nach! 

Plastikfasten - Der erste Schritt zum Ausstieg aus dem Plastikwahn!

Der BUND gibt Tipps zum Plastikfasten (Foto: BUND)

Noch immer ist Deutschland Spitzenreiter im Plastikverbrauch, Tendenz weiterhin steigend. Doch jede*r Einzelne kann einen Beitrag dazu leisten, diesen Trend zu stoppen. Seien Sie deshalb Teil unserer Aktion "Plastikfasten".

Trotz der gewaltigen Belastung für unser Ökosystem nimmt Plastik einen erheblichen Platz im alltäglichen Leben ein: Sei es die Einwegflasche oder die Plastiktüte, die Lebensmittelverpackung oder das Duschgel. Weniger als die Hälfte dieser Verbrauchsartikel kann überhaupt recycelt werden, der Rest geht der Kreislaufwirtschaft für immer verloren. Viele Kunststoffartikel werden später verbrannt oder landen im Meer.

Wir haben für Sie Tipps zusammengestellt, um zu zeigen, dass ein Verzicht auf Plastik nicht nur nötig, sondern auch möglich ist.

Tipps zum Plastikfasten herunterladen!

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